Die Werke von Miłosz Płonka werden von ihm verschiedenen künstlerischen Eingriffen ausgesetzt, die aus tiefgründigen Psychoanalysen folgen. Die vom Künstler dargestellten Figuren der Helden gewinnen an verschiedenen Bedeutungen und werden zum Thema vieler Interpretationen. Manche von den Gestalten bewegen sich dank inneren Mechanismen. Diese Bewegung, Zeit und die mehr oder weniger arrangierte Fabel sind charakteristisch für die Performance des Künstlers. In dieser Richtung kann man drei Aktionen herausheben: "Sadzenie" (die Pflanzung) – noch während den studentischen Kunstworkshops Berlin-Warschau 1994 in Orońsko, als auch zwei Aktionen während den parallelen Ausstellungen in Andrychów (Andrichau) und Krakau im Jahr 2000 "Czarna i Biała" (Die Schwarze und die Weiße) in Andrychów (Andrichau) und “Obiad“ (das Mittagessen) in Krakau.

Miłosz Płonka Malerei teilt sich in zwei Richtungen. Die eine ist von der Fazination der Farben beherrscht. Der Kϋnstler findet die Farbe in den Werken dieser Thematik als einen autonomen Wert. Sein abstraktes Kolorit, das mit Freude und Energie gemalt wird, vibriert in Regenbogenfarben, sodass Elemente von Optimismus und Dynamismus in das eintönige Leben eingebracht werden, die auf der Pulsierung und dem Spiel der Formen und Farben als auch des Lichts gestützt sind. Hingegen der ersten Richtung ist die zweite die realistische Malerei und genauer die Landschaftsmalerei. In diesen Werken kann man außer dem Umgang mit Raum und Licht auf flacher Ebene ebenfalls Inspirationen der Meister dieser Art von Bildern wahrnehmen. Man spürt sowohl in den Bildhauerwerken als auch in den Malereiwerken von Miłosz Płonka deutliche Inspirationen der Kultur des Weiten Osten und diese sind insbesondere in den Werken zu sehen die nach dem einjährigen Aufenthalt in Indien vollbracht worden sind. In diesem Zeitraum sind einige Skulpturen entstanden, die dem Kϋnstler sehr am Herzen liegen.